Volkskunde Museum | Monatsschlössl Hellbrunn
Das Hellbrunner Monatsschlössl, 1615 angeblich in Monatsfrist für Erzbischof Markus Sittikus (1612-1619) als Jagdschlösschen erbaut, zeigt seit dem Jahre 1924 volkskundliche Ausstellungen des Salzburg Museum, dem früheren Salzburger Museum Carolino Augusteum.
Monatsschlössl | Schlosspark Hellbrunn
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Öffentlicher Verkehr: Buslinie 25, Haltestelle Hellbrunn
Öffnungszeiten
1. April bis 31. Oktober (Winter geschlossen)
täglich 10.00 bis 17.30 Uhr
Tel.: +43-662-620808-500
Leiterin: Dr. Ernestine Hutter
Eintrittspreise | Euro |
Erwachsene | 2,5 |
Ermäßigt | 2,0 |
Jugendliche | 1,5 |
Kinder (6 bis 15 J.) | 1,0 |
Familien | 5,0 |
Salzburg Card | gültig |
Die Volkskundliche Sammlung
Die 1904 begründete Sammlung vermittelt einen umfassenden Einblick in die Salzburger Volkskultur mit Zeugnissen des Brauchtums, der Volksfrömmigkeit, der Wohnkultur und der Volksmedizin. Zu den Höhepunkten des Volkskunde Museum zählt die Präsentation der schönsten, für die Salzburger Gaue typischen Trachten.
2009 wurde mit der Neugestaltung des Dauerausstellungsbereichs im Volkskunde Museum begonnen - bis 2011 soll die gesamte Dauerausstellung in neuem Glanz erstrahlen. Dabei umfasst das Konzept ein einheitliches Vitrinen- und Wandeinbautensystem in modernem, jedoch auf die besondere Atmosphäre und Anmut des im Stile ländlicher Spätrenaissance errichteten Monatsschlössls und der seit 1924 dort untergebrachten Volkskundlichen Schausammlung abgestimmtem Design.
So kann nun die neu aufgestellte Schau über Tobi Reiser (1907-1974), die auf zwei Räume im 1. Stock ausgedehnt und medial wesentlich erweitert wurde, präsentiert werden. Tobi Reiser war wohl Salzburgs berühmtester Volksmusikant des 20. Jahrhunderts und erster Geschäftsführer des Salzburger Heimatwerks. Im Medienraum kann sich der Besucher einen akustischen und optischen Eindruck vom Leben und Wirken Tobis Reisers verschaffen.
Ebenfalls neu gestaltet wurde der Ausstellungsraum zum Themenbereich "Möbel und Brautaussteuer", in dem das Mobiliar einer Schlafkammer und eine Reihe von Gegenständen aus dem bäuerlichen Alltag zu sehen sind. Dem gegenüber steht das üppig ausgestattet und verzierte Prunkzimmer. Auch dem Themenkreis "Volksfrömmigkeit" ist ein Raum gewidmet, der neben Heiligenfiguren, Altären und Andachtsbildchen eine Reihe jüngst restaurierter Hinterglasbilder aus dem reichen Bestand des Salzburg Museum zeigt.
Dem Gründer der volkskundlichen Sammlung Karl Adrian ist ein eignes Zimmer gewidmet, das ganz in Stile der Museumsausstellungen zur Zeit Adrians eingerichtet ist.
Jährliche Sonderausstellung
Während der Sommermonate wird eine jährlich wechselnde Sonderausstellung gezeigt. 2010 heißt das Thema: "Gott sei Dank! Votivbilder als Zeichen der Volksfrömmigkeit".



