Ausstellungsvorschau

Neue Residenz | Kunsthalle

Die Hohen Tauern - Kunst und Alpingeschichte

  

Aus Anlass des 150-Jahr Jubiläums des Österreichischen Alpenvereins widmet das Salzburg Museum eine große Sonderausstellung den Hohen Tauern. Zahlreiche bedeutende Künstler von der Romantik bis in die Gegenwart haben diese hochalpine und lange Zeit unerschlossene, mythenumwehte Welt in großartigen Gemälden und grafischen Blättern festgehalten. Vertreten sein werden Arbeiten von Thomas Ender, Anton Hansch, Adolf Obermüller, E. T. Compton, des Ehepaars Mediz-Pelikan, Adolf Poell u.v.a. Der bekannte österreichisch-argentinische Maler Helmut Ditsch malt speziell für diese Ausstellung ein großformatiges Gemälde des Großen Hafner (3076 m). 

Einige Künstler des 19. Jahrhunderts haben bei Bergtouren ihre hochalpinen Eindrücke auch bildlich festgehalten und bieten so einen interessanten Einblick in die Herausforderungen des frühen Hochalpinismus. Das Salzburg Museum zeigt aus seinen Sammlungen u.a. die Fahne der ersten Gipfelstürmer auf den Großvenediger von 1841 oder beeindruckende Panoramdarstellungen aus dem 19. Jh.

Der Landschaftsfotograf Dr. Karl Kaser hat von 1898 bis 1939 mit seiner Großbildkamera die Hohen Tauern durchstreift und einzigartige Fotos von Hochgebirgslandschaft, Almen, Hütten und Bergsteigern hinterlassen, die erstmals in Salzburg ausgestellt werden.

Historische Landkarten, eine Reliefdarstellung der Hohen Tauern und zahlreiche Informationen über die Erstbesteigungen der wichtigsten Gipfel der Hohen Tauern, die Bergsteigerhütten, die Geschichte des Alpenvereins und anderes mehr runden diese vielschichtige Ausstellung ab.

 

Salzburg Museum | Kunsthalle

17. Juli 2012 bis 20. Jänner 2013

 


Neue Residenz | Säulenhalle

Initialzündung - Schülerwettbewerb im Rahmen der Ausstellung „ARS SACRA“

 

Im Rahmen der Ausstellung „ARS SACRA“ wurden SchülerInnen aus Stadt und Land Salzburg zu einem Kreativwettbewerb eingeladen. Die Schulklassen nahmen an dem Workshop „Federkiel, Drachenblut und Rinderhörnchen: in einer mittelalterlichen Schreibwerkstatt“ teil. Dabei konnten die SchülerInnen die wertvollen Originale in der Ausstellung bewundern und anhand von Faksimile-Drucken den Einfallsreichtum und die gestalterische Vielfalt kunstvoll verzierter Initialen aus nächster Nähe in Augenschein nehmen. Die Aufgabenstellung des Wettbewerbs: „Gestalte aus (d)einem Anfangsbuchstaben ein ornamentales und figurales Kunstwerk.“ Die prämierten Arbeiten werden im Rahmen der kleinen Sonderausstellung gezeigt.

 

Neue Residenz | Säulenhalle

10. Februar bis 8. April 2012

    

Landschaft alpin

  

Wie schon bei vergangenen Ausstellungsprojekten wird auch im Rahmen der Ausstellung „Die Hohen Tauern - Kunst und Alpingeschichte“ eine Kooperationsschau mit der Galerie im Traklhaus zu sehen sein. In der Säulenhalle im Erdgeschoß der Neuen Residenz werden aus der Sammlung des Landes Salzburg zeitgenössische Arbeiten präsentiert. Ein Hauptaugenmerk liegt auf jüngst angekauften Arbeiten Salzburger Künstler, die sich mit der alpinen Landschaft in unterschiedlichsten Kunstgattungen auseinandersetzen. Damit setzt diese Schau wie etwa bei der Ausstellung „Opulent“ im Rahmen der großen Makart-Ausstellung im Jahr 2007 einen Kontrapunkt zu den Werken der romantischen Maler und einen Brückenschlag in die Gegenwart.

  

Salzburg Museum | Säulenhalle

13. Juli bis 30. September 2012

   

Ungehalten – Irma von Troll Borostyáni zum 100. Todestag

  

Die Lebensgeschichte der Salzburger Frauenrechtlerin Irma von Troll Borostyani (31.03.1847 bis 10.02.1912) und ihr Schaffen als Schriftstellerin stehen im Mittelpunkt dieser Sonderausstellung. Ausgehend davon werden die gesellschaftlichen Probleme der Geschlechterdifferenz thematisiert und ihren historischen Veränderungen nachgegangen. Das Salzburg Museum besitzt Briefe, Fotos, Gegenstände und Bücher aus dem umfangreichen Nachlass der Schwester von Irma von Troll-Borostyáni. Bilder, Fotos und Objekte, die das Frauenleben in dieser Zeit dokumentieren, werden die Ausstellung ergänzen.

  

Salzburg Museum | Neue Residenz | Säulenhalle

26. Oktober 2012 bis 10. März 2013

   


Spielzeug Museum

Elektrische Eisenbahnen

   

In Kooperation mit der Salzburger Lokalbahn widmet das Salzburg Museum im Spielzeug Museum ab Herbst 2012 einen ganzen Trakt der Eisenbahn. Aus den Sammlungen des Spielzeugmuseum wird der Modellbahnspezialist Dr. Thomas Keidel eine neue Modelleisenbahnanlage aufbauen. Diese ist als „wachsende“ Ausstellung konzipiert und wird nicht nur Kinder sonder auch die Väter und Großväter begeistern. Direktor Gunther Mackinger wird aus seiner Privatsammlung und aus der Sammlung der Salzburger Lokalbahnen historische Salzburger Züge im Modell zeigen. Dazu kommen noch andere interessante Exponate aus Salzburger Privatsammlungen.

  

Spielzeug Museum | Bürgerspital

ab Herbst 2012


Volkskunde Museum

Die Salzburger Metzger – Handwerk und Brauchtum

 

Das Handwerk der Metzger, Fleischer oder Fleischhacker hat sich in den Städten schon früh entwickelt. In Salzburg ist in der Stadt- und Polizeiordnung von 1524 bereits eine Regelung für das städtische Metzgerhandwerk enthalten. Die diesjährige Sonderausstellung im Volkskunde Museum im Hellbrunner Monatsschlössl spürt anhand von Originaltexten, Zunftordnungen und Handwerksbriefen dieser Berufsgruppe in Salzburg nach und dokumentiert mit von historischen Objekten wie  Zunfttruhen, Stammtisch- und Firmenschildern, mit Schaubildern und Filmen die vielseitigen Bräuche dieses Handwerks. Darüber hinaus kommen auch die kulinarischen Genüsse von heute im Rahmen des Begleitprogrammes nicht zu kurz. Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit der Salzburger Fleischerinnung.

 

Volkskunde Museum | Monatsschlössl Hellbrunn

5. Mai bis 31. Oktober 2012


Salzburger Barockmuseum

Geschichte des barocken Ornaments - Eine Fotodokumentations-Ausstellung

    

In unregelmäßiger Folge zeigte das Barockmuseum die Entwicklung des Ornaments im 17. und 18. Jahrhundert – vor allem an Beispielen von Stuckornamenten an österreichischen Baudenkmälern: Bandlwerk, Akanthus und die Rocaille wurden in den vergangenen Jahren ausführlich erläutert. In dieser zusammenfassenden Schau wird nun versucht, eine chronologische Abfolge bis hin zum Klassizismus aufzuzeigen. Gleichzeitig ist es eine Reise durch die österreichische Kunstgeschichte. Nichts ist dem Kunsthistoriker eine größere Orientierungshilfe bei Datierungsfragen als das Ornament.

   

Salzburger Barockmuseum | Mirabellgarten

21. März bis 13. Mai 2012

    

Die Kunst zu wohnen

    

Die letzte Sonderausstellung des Salzburger Barockmuseums im bisherigen Haus am Mirabellgarten widmet sich dem barocken Wohnraum. Anhand von 19 großformatigen (ca. 44 cm x 114 cm) Aquarellen aus einem Augsburger Klebeband wird gezeigt, wie der barocke Großbürger Ende des 18. Jahrhunderts wohnte und das Leben zelebrierte.

Klebebände oder –alben waren eine Alternative zum Puppenhaus. Mit ausgeschnittenen und aufgeklebten Darstellungen konnte Kindern Tier- und Pflanzenwelt, biblische Erzählungen oder das Alltagsleben erklärt werden. In diesem – professionell gestalteten – Klebeband werden zukünftige Hausmütter und Hausväter anschaulich in einen spätbarocken Hausstand eingeführt. Man kommt von der Straßenansicht in die Diele und blättert von der Vorratskammer, Küche bis in die Schlafzimmer des Ehepaars, der Mägde und Kinder. Daran schließen sich die diversen Salons, Musikzimmer und Speisesaal an. Selbst die Zimmer- und Schranktüren können geöffnet werden. Mit didaktischem Impetus wird der Betrachter in die üblichen Verhaltensweisen und Tätigkeiten eingeführt, aber auch Architektur, Raumausstattung und Kostümkunde stehen auf dem „Stundenplan“.

Der Klebeband gehörte der Augsburgerin Regina Barbara Walther, Tochter des Goldarbeiters und Ratsmitglieds Johann Georg Walther. Der Zeichner dieser minutiösen und hinreißenden Aquarelle war der Zimmerpolier Balthasar Cornelius Koch.

    

Salzburger Barockmuseum | Mirabellgarten

25. Mai bis 2. September 2012

           


Keltenmuseum Hallein

Typisch Hallein! – Aus den Sammlungen des Salzburg Museum

        

Die erste Sonderausstellung, die das Salzburg Museum im Erdgeschoß des Keltenmuseums zeigen wird, soll im Rahmen der Halleiner Stadtfestwoche Mitte Juni eröffnet werden. Das Salzburg Museum hat zahlreiche Objekte in allen seinen Sammlungen, die in enger Verbindung mit Hallein stehen. Aufgrund der historischen Situation – in Hallein gab es im 19. Jahrhundert und lange Zeit auch im 20. Jh. kein Museum – gelangten zahlreiche Kunstschätze in das damalige „Städtische Museum Carolino Augusteum“. Die Bandbreite der Objekte reicht von archäologischen Funden aus dem Salzbergbau vom Dürrnberg über mittelalterliche Kunstwerke bis hin zu zahlreichen Ansichten von Hallein und dem Tennengau aus dem 16. bis zum 20. Jahrhundert. Porträts Halleiner Bürger, kunstgewerbliche Objekte wie die Zinnerzeugnisse der Halleiner Familie Peretti, Musikinstrumente, Spielzeug, volkskundliche Krippen, Münzen, Skulpturen oder Grabsteine Halleiner Bürgermeister, Werke Halleiner Künstler wie der Malerfamilie Josef und Anton Eggl, Bernhard Prähauser oder Jakob Adlhart werden zu sehen sein. Rund 100 Objekte, darunter auch das „Stille-Nach-Autograph“ von Josef Mohr (um 1824) geben Einblick in diese Vielfalt an Kostbarkeiten und einen Ausblick auf die zukünftigen Kooperationen und Sonderausstellungen.

    

Keltenmuseum Hallein

ab Juni 2012