Aktuelle Sonderausstellungen


Neue Residenz | Kunsthalle

Herwig Schubert vor seinem Gemälde Die apokalyptischen Reiter (Triptychon), 1965. Öl auf RupfenKlicken um Bild zu vergrößern

  

Das Salzburg Museum widmet dem Maler, Grafiker, Zeichner  und Buchillustrator, Herwig Schubert eine große Retrospektive seines Lebenswerks.

Herwig Schubert wurde 1926 in Salzburg geborenen. Nach seinen Studien in Darmstadt und Stuttgart war Schubert freischaffender Künstler, leitete einige Jahre als Dozent eine Malklasse an der Akademie für angewandte Kunst in Istanbul und erhielt 1973 einen Lehrauftrag an der Akademie der bildenden Künste in Stutt-gart. 1979 wurde er in Stuttgart zum Professor für figuratives Zeichnen und Malen berufen. Auch mit 85 Jahren steht er - wenn er nicht gerade seiner zweiten Leidenschaft, dem Reisen nachgeht - jeden Tag in seinem Atelier im Allgäu. Die Kontakte in seine Heimatstadt hat er nie abreißen lassen. [...mehr]

  

Salzburg Museum | Neue Residenz | Mozartplatz 1 | Kunsthalle

18. November 2011 bis 17. Juni 2012


Neue Residenz | Panorama Museum

Die musizierende Trapp-Familie mit Pfarrer Wasner in Salzburg, um 1937, Foto: TraubKlicken um Bild zu vergrößern

   

Die Geschichte der Familie Trapp ist Ursprung und Ausgangspunkt für den Mythos „Sound of Music“: Durch die Umsetzung der Story in unzähligen Aufführungen des Musicals von Richard Rodgers und Oscar Hammerstein (1959) sowie einem der erfolgreichsten Filme der Welt (1965) begeistern sich seit einem halben Jahrhundert Millionen von Menschen für die bekannten Melodien, für die Salzburger Landschaft und auch für die Geschichte der Trapp Familie.

Nun werden weltweit erstmalig in einer Ausstellung im Museum die historischen Fakten der Familiengeschichte dem Mythos gegenüber gestellt: Dadurch wird offenkundig, dass die Realitäten vielfach gar nicht zur idyllischen Idealversion in Musical und Film passen. Diese Dualität macht die Ausstellung für Sound-of-Music-Fans genauso interessant wie für Menschen, die dem Mythos auf die Spur kommen wollen und sich für die wahre Geschichte interessieren. [mehr...]

 

Panorama Museum | Residenzplatz 9

4. November 2011 bis 3. November 2012

 

Link zur Trapp Family Lodge


Neue Residenz | 1. Obergeschoß

Klicken um Bild zu vergrößern

 

Gezeigt werden in dieser Ausstellung, die sich in der Neuen Residenz im gesamten 1. Stock auf rund 1000 m² erstreckt, mehr als 350 Objekte aus fast allen Sammlungen des Salzburg Museum. Das früheste Stück, ein Fragment des sog. Rupertus-Kreuzes (ca. 700-750), reicht in die Zeit des Hl. Virgil zurück. Es wurde bei den archäologischen Grabungen in der Pfarrkirche von Bischofshofen geborgen. Das "jüngste" Stück ist das rekonstruierte Kaiserdenkmal für den Dom in Speyer, das Hans Valkenauer im Auftrag von Kaiser Maximilian I. 1514 begonnen, jedoch nie vollendet hat.

Rund 800 Jahre Kunst sind vertreten, der Titel "ARS SACRA" deutet an, dass in der Ausstellung zum größten Teil kirchliche Kunstwerke gezeigt werden. Nur wenige Alltags- und Gebrauchsgegenstände aus dem Mittelalter sind erhalten geblieben und in die musealen Sammlungen gelangt. [...mehr]

   

Salzburg Museum | Neue Residenz | 1. Obergeschoß

17. Dezember 2010 bis 27. Jänner 2013 


Spielzeug Museum | Bürgerspital

Winterbekleidung fertigen: Kleiner Schnee, Zhang Wanying.Klicken um Bild zu vergrößern

Spielzeug aus China

   

Um Spielzeug aus dem fernen China dreht sich alles in der Sonderausstellung „Stofftiger und Mondhasen“. Anlass dafür ist das 40-jährige Jubiläum der diplomatischen Beziehungen zwischen China und Österreich. Dabei spannt sich der Bogen der gezeigten Objekte von Stofftieren – wie eben wie dem Stofftiger und dem Mondhasen – über kunstvoll gefertigte Marionetten und Flugdrachen bis hin zu Holz- und Tonspielsachen von damals und heute. Und da Spielzeug bekanntlich nicht nur zum Anschauen da ist, gibt es in der Ausstellung spezielle Erlebnis-Nischen für Kinder, wo es Sachen zum An- und Begreifen, zum Hören und Staunen gibt. Außerdem wird parallel zur Ausstellung ein umfangreiches Rahmenprogramm mit vielen Veranstaltungen und Workshops angeboten, bei denen vor allem die chinesischen Festlichkeiten wie das Neujahrsfest oder das Laternenfest im Mittelpunkt stehen.

 

Spielzeug Museum | Bürgerspital

17. Dezember 2011 bis 6. Jänner 2013


Salzburger Barockmuseum | Mirabellgarten

Klicken um Bild zu vergrößern

Aus der Graphiksammlung des Salzburger Barockmuseums

  

Eine Auswahl von 25 Blättern aus der Sammlung des Barockmuseums ist in der Ausstellung zu sehen. Das Faszinierende an diesen Zeichnungen ist immer wieder die Virtuosität der Strichführung. Gleichgültig ob es sich um eine prima idea“, also um einen ersten Gedankenblitz handelt oder um einen präzise Modellzeichnung, die bis ins Detail ausgeführt ist – stets vermag sie das direkte Engagement des Künstlers am Gegenstand, an der Idee zu spiegeln.

Ergänzend zu den Zeichnungen wird auch das Herzstück im Sammler- und Forscherleben von Kurt Rossacher näher vorgestellt: Das Tonbozzetto der Metamorphose“ von Gianlorenzo Bernini. In diesem Tonbozzetto sah Rossacher das Modell des Zentrums der Glorie über der Kathedra Petri im Petersdom.

   

Salzburger Barockmuseum | Mirabellgarten

14. Dezember 2011 bis 11. März 2012


Keltenmuseum Hallein

Rüstungsbetrieb unter höchster Geheimhaltung - Die Halleiner Eugen-Grill-Werke

   

Die aktuelle Ausstellung des Keltenmuseums Hallein führt die Sonderausstellungsreihe Halleiner Stadtgeschichte(n) auf beeindruckende Weise weiter. Der thematische Schwerpunkt umfasst die Kriegsjahre von 1939-1945 und stellt den größten Rüstungsbetrieb des Landes Salzburg während des Dritten Reichs, die Eugen-Grill-Werke, in den Mittelpunkt.

Noch heute trägt das Gebäude der ehemaligen Tabakfabrik in Hallein die Aufschrift "Eugen-Grill-Werke". Nur wenig bekannt ist, dass sich hier der größte Rüstungsbetrieb des Landes Salzburg im Dritten Reich befand, für den in den letzten Kriegsjahren ein weitläufiges Stollensystem für eine geheime Untertageproduktion angelegt wurde. Rund um die Geschichte der Eugen-Grill-Werke geht die Schau auf die politischen Entwicklungen und die gesellschaftlichen Umwälzungen der Jahre 1890 bis 1945 ein. Der Schwerpunkt der Präsentation liegt auf dem Leben und Arbeiten in Hallein in der Zeit zwischen der Spätphase der Habsburgermonarchie und dem Zusammenbruch der nationalsozialistischen Diktatur. Diese Zeitspanne wird unter anderem mit erstmals gezeigtem Bildmaterial aus dem Halleiner Stadtarchiv dokumentiert.

       

Keltenmuseum Hallein

2. September 2011 bis 26. Februar 2012