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Halsreif (Torques)

Frühlatènezeit, 4. Jh. v. Chr.
Fundort: Rauris, Maschlalm im Seidlwinkeltal
Gold
Salzburg Museum, Inv.-Nr. 1255

 

Das Bruchstück eines Halsreifens (Torques) mit petschaftförmigem Ende ist mit einem volutenförmigen Dekor verziert, der mit Hilfe von Punzen in das Werkstück eingeschlagen worden ist. Die Ornamente sind kennzeichnend für den so genannten Waldalgesheimstil (um 350 v. Chr.), der nach dem wichtigsten Fundort dieser Zeitstufe in Rheinland-Pfalz benannt ist. Von diesen Halsreifen sind bislang nur zehn Exemplare in Gold aus dem keltischen Siedlungsgebiet zwischen Frankreich und Bulgarien bekannt.