Mode um 1960


 


 


Minikleid, 1965. SMCA, Inv.-Nr. 2080/90
Baumwolle, bedruckt. England, Dolly Rockers

 

Immer mehr bestimmte die Jugend die Modeströmungen. Mit der Kreation des Mini-Rocks gelang der Designerin Mary Quant eine Sensation. Für die Teens und Twens war er schnell zu einem "Must" geworden. Das Tragen von Strümpfen und Strapsen unter den kurzen Röcken war unmöglich geworden, was den Siegeszug der neuen Strumpfhose auslöste.

Neben dem Minirock setzte sich immer mehr der Hosenanzug für die Dame durch. Männer trugen häufig Pullover über Hemden und weite Stoffhosen - die sogenannten Glockenhosen. Große Idole dieser Zeit waren die Beatles. Die Mitglieder dieser Pop-Gruppe waren weniger für ihren Kleidungs-Stil berühmt, als für ihre - damals revolutionäre - Frisur, bei der die Haare die Ohren verdeckten.

Aus Amerika kam die Hippie-Bewegung, die mit folkloristisch-nostalgisch farbenfrohen Kleidungsstücken Einzug in Europa hielt. Neben dem Blumenkinder-Stil entwickelte sich die Maxi-Mode mit bodenlangen Mänteln.

Die hochtoupierte Aufsteckfrisur nach dem Vorbild der persischen Kaiserin Farah Diba hatte für viele Jahre Erfolg. Seit den 1960er Jahren trat die Blue Jeans ihren Siegeszug in der Modewelt an. Ursprünglich war sie Arbeitskleidung der amerikanischen Cowboys. In Verbindung mit einem T-Shirt fand sie gerade deshalb großen Zuspruch bei der Jugend.