Familie Sattler

Hubert Maurer, Maler und Schwiegervater von Johann Michael Sattler
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Hubert Maurer (1738-1818)

 

Geboren in Deutschland

Hubert Maurer, geboren 1738 als Sohn eines Taglöhners in Röttchen bei Bonn, half in seinem Heimatort beim Bau eines Jagdschlosses des Kölner KurfĂĽrsten Clemens August, wobei sein zeichnerisches Talent entdeckt wurde. Er studierte bei Johann G. Winter in MĂĽnchen und seit 1762 an der Akademie in Wien. Neben seinem Studium verdiente er sich Geld durch Porträts und groĂźformatige Kirchengemälde. 

 

Porträtmaler
1772 erhielt er ein Rom-Stipendium. Im gleichen Jahr heiratete er seine Frau und ließ sie vier Jahre in der Obhut ihrer Eltern in Wien zurück. Der Maler Christoph Unterberger führte ihn bei Anton Raphael Mengs, einem in seiner Zeit berühmten Maler, ein. Mengs, ein Erneuerer der Malerei im klassizistischen Stil, wurde sein Vorbild. 1776 kehrte Maurer nach Wien zurück, erhielt bedeutende Aufträge für Porträts vom Hochadel und Kaiserhaus, bevorzugte aber Kirchenarbeiten. 1785 nahm er eine Professur für die historische Zeichnungsschule der Akademie der bildenden Künste an, die er 32 Jahre lang innehatte. Ab 1817 litt er unter geistiger Verwirrung und starb Ende 1818 in Wien.

 

Schwiegersohn Johann Michael Sattler
Sein Schwiegersohn Johann Michael Sattler schrieb 1819 die Lebensgeschichte Maurers und schuf auch sein Porträt. Wurzbach nannte ihn einen "Moralisten in der Malerei", dessen "Grundzüge Frömmigkeit, Sanftmuth, Leutseligkeit und fesselnde Schlichtheit waren".

 

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