SALZBURG MUSEUM
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5010 SALZBURG

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Statut Salzburg Museum

In Kraft getreten am 16. Mai 1996
Neuer Name "Salzburg Museum" seit 1. Mai 2007

┬ž 1 Zweck und Aufgaben

(1) Das Salzburg Museum - in der Folge "Museum" genannt - hat den Zweck, durch seine Sammlungen sowie seine sonstigen wissenschaftlichen, volksbildnerischen und organisatorischen Einrichtungen der Kunde von Kultur und der Geschichte des Landes und der Stadt Salzburg von der Urzeit bis zur Gegenwart zu dienen.

(2) Seine Aufgabe ist
1. die Sammlung, Bewahrung und Erhaltung von Gegenst├Ąnden, die als Kunstwerke oder als geschichtliche Dokumente zu werten sind
2. die wissenschaftliche Bearbeitung der Sammlungsgegenst├Ąnde
3. die Darstellung und Vermittlung der Geschichte von Stadt und Land in wissenschaftlich fundierter und publikumswirksamer Weise.

 
┬ž 2 Rechtstr├Ąger

Rechtstr├Ąger des Museums ist die Stadtgemeinde Salzburg.


┬ž 3 Finanzierung

Die zur F├╝hrung des Museums und zur Erf├╝llung seiner Aufgaben erforderlichen Mittel werden aufgebracht durch

- Eintrittsgelder
- Verkauf von wissenschaftlichen Werken und sonstigen Waren
- Spenden und Sponsorengelder
- Sonstige Einnahmen

Der verbleibende Abgang wird durch Beitr├Ąge von Stadt und Land zu jeweils gleichen Teilen nach Ma├čgabe der weiteren Bestimmungen dieses Statuts bedeckt.


┬ž 4 Organe

Die F├╝hrungsorgane des Museums sind

- das Kuratorium
- der Direktor


┬ž 5 Kuratorium

(1) Das Kuratorium besteht aus 12 Mitgliedern mit Stimmrecht. Aufgrund ihrer Funktion geh├Âren dem Kuratorium der Landeshauptmann und der B├╝rgermeister sowie jeweils die f├╝r das Museum zust├Ąndigen Mitglieder der Landesregierung und des Stadtsenates an. Stadt und Land sind berechtigt, je drei weitere stimmberechtigte Mitglieder auf unbestimmte Zeit zu entsenden und abzuberufen.
Dar├╝ber hinaus wird je ein weiteres stimmberechtigtes Mitglied von der
Gesellschaft f├╝r Salzburger Landeskunde und vom Salzburger Museumsverein entsandt.

(2) Mit beratender Stimme geh├Âren dem Kuratorium der Direktor des Museums sowie die Leiter der Kulturabteilungen von Stadt und Land oder deren Vertreter an.

(3) Vorsitzender des Kuratoriums ist der B├╝rgermeister, sein Stellvertreter ist der Landeshauptmann.

(4) Die Aufgabe des Kuratoriums ist die Aufsicht ├╝ber die F├╝hrung des Museums. In Erf├╝llung dieser Aufgabe obliegen dem Kuratorium folgende Entscheidungen:

1. Erstattung eines Vorschlages f├╝r die Bestellung des Direktors durch die Stadt
2. Genehmigung des Haushaltsplanes samt Stellenplan und des Rechnungsabschlusses
3. Genehmigung des vom Direktor auszuarbeitenden Museumskonzeptes
4. Genehmigung von freiwilligen Sozialma├čnahmen im Rahmen des Haushaltsplanes
5. Genehmigung von ├ťberschreitungen des Haushaltsplanes, die eine erh├Âhte Abgangsdeckung durch Stadt und Land nach sich ziehen
6. Zustimmung zur Ver├Ąu├čerung von Museumsgegenst├Ąnden. Gewidmete Schenkungen d├╝rfen nicht ver├Ąu├čert werden.
7. Genehmigung der Museumsordnung

  
┬ž 6 Sitzungen des Kuratoriums

(1) Das Kuratorium ist mindestens einmal j├Ąhrlich durch den Vorsitzenden zu einer Sitzung einzuberufen.

(2) Jedes stimmberechtigte Mitglied kann sich durch einen Vertreter seiner Wahl vertreten lassen. Die Vertretungsregelung gilt sinngem├Ą├č auch f├╝r die ├╝brigen Kuratoriumsmitglieder.

(3) Die Beschlussfassung erfordert die Anwesenheit von mindestens je zwei stimmberechtigten Vertretern von Stadt und Land. Beschl├╝sse k├Ânnen nur mit 3/4-Mehrheit gefasst werden. Die Beschlussfassung ├╝ber den Haushalts- und Stellenplan sowie den Rechnungsabschluss bedarf der einhelligen Zustimmung der Vertreter von Stadt und Land.

(4) Die Kuratoriumssitzungen werden vom Direktor vorbereitet und das Ergebnis der Beratungen in einem Protokoll festgehalten.

(5) Die Beiziehung von Experten ist zul├Ąssig.


┬ž 7 Der Direktor

(1) Der Direktor leitet das Museum und ist Dienstvorgesetzter aller Mitarbeiter des Museums. Zu seinen Aufgaben geh├Âren insbesondere

1. die Erstellung des Museumskonzepts
2. die Berichterstattung an das Kuratorium
3. die Vertretung des Museums nach au├čen
4. die Erstellung des Haushaltsplanes samt Stellenplan und des Rechnungsabschlusses
5. die Vorbereitung der Sitzungen des Kuratoriums
6. die Erstellung einer Museumsordnung, mit der die organisatorischen Strukturen vorgegeben und die Abl├Ąufe geregelt werden. Bestandteil der Museumsordnung sind auch die Aufgabenbeschreibungen des Direktors, des Verwalters und der Kustoden.

(2) Der Direktor hat bei der Aus├╝bung seiner Aufgaben insbesondere die Bestimmungen dieses Statuts und die Vorgaben des Kuratoriums zu ber├╝cksichtigen.

(3) Dem Direktor steht zur Erledigung der administrativen finanziellen und organisatorischen Angelegenheiten ein Verwalter zur Seite.

 
┬ž 8 Haushalt

(1) Der Haushalt des Museums wird als Sonderhaushalt im Rahmen des Haushaltes der Stadtgemeinde Salzburg gef├╝hrt. Er umfasst s├Ąmtliche Einnahmen und Ausgaben f├╝r den laufenden Betrieb, f├╝r die Geb├Ąudeerhaltung und f├╝r den weiteren Ausbau des Museums, sowie f├╝r das aktive und das im Ruhestand befindliche Personal.

(2) Der Direktor hat dem Kuratorium j├Ąhrlich den Rechnungsabschluss bis 31. M├Ąrz und den Haushaltsplan samt Stellenplan bis 1. September ├╝ber das jeweils folgende Haushaltsjahr vorzulegen.

(3) Der vom Kuratorium genehmigte Haushaltsplan sowie dessen ├ťberschreitungen bed├╝rfen hinsichtlich ihrer Beitr├Ąge der Zustimmung von Stadt und Land.

(4) In einem Rechnungsjahr unverbrauchte Mittel aus Spenden und Subventionen sind zweckgebundenen R├╝cklagen zuzuf├╝hren.


┬ž 9 Verm├Âgen

(1) Die Eigentumsverh├Ąltnisse der vom Museum genutzten Liegenschaften werden durch die gemeinsame wirtschaftliche F├╝hrung des Museums nicht ver├Ąndert.

(2) Die im Laufe der gemeinsamen wirtschaftlichen F├╝hrung erworbenen Best├Ąnde des Museums stehen zu gleichen Teilen im Miteigentum des Landes und der Stadt, soweit nicht Sonderregelungen bestehen.

(3) Die von der Stadtgemeinde Salzburg bei Gr├╝ndung der Verwaltungsgemeinschaft eingebrachten Best├Ąnde des Museums bleiben weiterhin im Alleineigentum der Stadtgemeinde Salzburg.


┬ž 10 Statut

(1) Dieses Statut trat nach Zustimmung durch die befugten Organe von Land und Stadt am 16.5.1996 in Kraft.

(2) Mit dem Inkrafttreten dieses Statuts tritt das Statut vom 1.1.1986 au├čer Kraft.

(3) Die Aufl├Âsung der Verwaltungsgemeinschaft bedarf ├╝bereinstimmender Beschl├╝sse des Landtages und des Gemeinderates.

  

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