SALZBURG MUSEUM
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Museumsordnung

f├╝r das Salzburg Museum
beschlossen vom Kuratorium am 23. 10. 2008

1. Pr├Ąambel

1.1. Leitlinie f├╝r die Erf├╝llung der Aufgaben des Salzburg Museum ist das von der Salzburger Landesregierung bzw. dem Gemeinderat der Landeshauptstadt Salzburg beschlossene Statut in der jeweils g├╝ltigen Fassung. Mit der Museumsordnung werden die organisatorischen Strukturen vorgegeben und die grundlegenden Arbeitsabl├Ąufe geregelt sowie die Aufgaben des Direktors/der Direktorin, des Verwaltungsleiters/der Verwaltungsleiterin, der Sammlungsleiter/innen und der Zentralen Fachbereiche festgelegt.

2. Museumsleitbild (Mission Statement)

2.1. Das Salzburg Museum ist ein Museum f├╝r Kunst- und Kulturgeschichte f├╝r Stadt und Land Salzburg. Es arbeitet als Dienstleister an der Gesellschaft und als aktiver Verwalter von Salzburgs kulturgeschichtlichem Erbe.

2.2. Das Museum entwickelt seine Konzepte und Programme aus einem produktiven Dialog zwischen Ph├Ąnomenen der Gegenwart und deren historischen Wurzeln. Es betrachtet dabei lokale und regionale Themen jeweils in einem ├╝berregionalen Kontext.

2.3. Das Museumsteam strebt durch intensive Vermittlungsarbeit und ein breites Programmangebot die aktive Einbeziehung eines vielf├Ąltigen und vielschichtigen Publikums in seine Aktivit├Ąten an. Diese Ziele erreicht das Salzburg Museum durch eine vorausschauende Sammlungs-, Ausstellungs- und Forschungst├Ątigkeit zur Kultur und Geschichte von Stadt und Land Salzburg.

2.4. Seine Besucherattraktivit├Ąt resultiert aus einer ausgewogenen Verbindung zwischen einem dynamischen Umgang mit den Sammlungsbest├Ąnden, dem wichtigsten und dauerhaftesten Kapital des Hauses, und qualit├Ątsvollen Sonderausstellungen.

2.5. Zu den Voraussetzungen geh├Âren eine projektorientierte wissenschaftliche Bearbeitung, konservatorische Behandlung und zielbestimmte Erweiterung der Sammlungen. Die Ausstellungskonzepte des Salzburg Museum basieren auf einem spannungsreichen Zusammenspiel zwischen der unverzichtbaren materiellen Pr├Ąsenz des authentischen Objekts und einer begleitenden medialen Vermittlung seiner kulturellen, historischen, sozialen, wirtschaftlichen und nicht zuletzt politischen Sinnschichten.

2.6. Das Salzburg Museum versteht sich ├╝berdies als Ort f├╝r vielf├Ąltige Diskurse zu Salzburgs kultureller und gesellschaftlicher Entwicklung im Zentrum Europas.

3.  Organisationsstruktur

3.1. Zur Erf├╝llung der im Statut und in dieser Museumsordnung enthaltenen Aufgaben, musealen Zwecke und Ziele ist das Salzburg Museum (im folgenden kurz Museum genannt) organisatorisch wie folgt gegliedert:

   1. Kuratorium (siehe Statut ┬ž┬ž 5 und 6)
   2. Direktor/Direktorin

3.2. Unter der Leitung und Verantwortung des Direktors/der Direktorin sind die Bereiche Verwaltung und Finanzen, Sammlung und Wissenschaft, Zentrale Fachbereiche, Standorte und die Stabstellen zur Unterst├╝tzung der in Punkt 3 genannten Organe eingerichtet.

4. Direktor/Direktorin

4.1. Die Aufgaben des Direktors/der Direktorin, seine/ihre Stellung als Dienstvorgesetzter/Dienstvorgesetzte, seine/ihre Vertretungsbefugnis nach au├čen, sowie die Berechtigung zum Abschluss von Rechtsgesch├Ąften bestimmen sich nach ┬ž┬ž 6, 7 und 8 des Statutes. Im Rahmen dieser Befugnisse obliegt ihr/ihm die Gesamtleitung des Museums sowie die Dienstaufsicht ├╝ber alle Bediensteten des Museums. Dabei hat er/sie die Grunds├Ątze des Internationalen Museumsrates (ICOM) hinsichtlich der museumsspezifischen Aufgaben wie Sammeln, Bewahren, Forschen und Dokumentieren, Ausstellen und Vermitteln zu beachten.

4.2. Zur unmittelbaren Unterst├╝tzung des Direktors/der Direktorin bestehen das Direktionsb├╝ro, der Chefkurator/die Chefkuratorin und die Stabsstellen.

4.3. Der B├╝rgermeister/die B├╝rgermeisterin bestimmt nach Vorschlag des Direktors/der Direktorin bis zu zwei Stellvertreter/innen des Direktors/der Direktorin. Mangels einer solchen Bestimmung ist zur Vertretung der/die im Dienstrang n├Ąchststehende Bedienstete berufen.

4.4. Im Besonderen hat der Direktor/die Direktorin folgende Zust├Ąndigkeiten:

4.4.1. Der Direktor/die Direktorin hat f├╝r die Erf├╝llung der ihm/ihr im Statut des Museums ├╝bertragenen Aufgaben (Statut ┬ž┬ž 6, 7, 8) Sorge zu tragen.

4.4.2. Der Direktor/die Direktorin kann f├╝r einzelne Aufgaben und Arbeitsbereiche des Museums Anordnungen erlassen.

4.4.3. Der Direktor/die Direktorin hat einen mehrj├Ąhrigen Arbeitsplan zu erstellen, der die Arbeitsprogramme f├╝r alle Sammlungen und Fachbereiche, f├╝r das Ausstellungsprogramm und die Herausgabe von Druckwerken beinhaltet.

4.4.4. Der Direktor/die Direktorin teilt die Bediensteten nach Ma├čgabe der bestehenden Planstellen den jeweiligen Aufgabenbereich zu. Er/sie kann ├╝ber die Dienstnehmer im Rahmen der dienstlichen Vorschriften verf├╝gen. Insbesondere ist er/sie berechtigt, Weisungen hinsichtlich des Inhalts und der Form der zu erledigenden Arbeiten zu erteilen.

4.4.5. Einzelne Verwendungen von Bediensteten k├Ânnen im Rahmen der vorhandenen Planstellen vom Direktor/von der Direktorin zu Stabsstellen erkl├Ąrt werden. Solche Stabstellen k├Ânnen insbesondere f├╝r die Bereiche Assistenz, ├ľffentlichkeitsarbeit und Marketing sowie Sponsoring und Veranstaltungswesen eingerichtet werden.

4.4.6. Die Ernennung und Abberufung des Chefkurators/der Chefkuratorin erfolgt auf Vorschlag des Direktors/der Direktorin durch den B├╝rgermeister/die B├╝rgermeisterin.

4.4.7. Einzelne Sammlungsleiter/innen k├Ânnen vom Direktor/der Direktorin auch zu Leiterinnen/Leitern von Ausstellungsh├Ąusern oder sonstigen Einrichtungen des Museums bestellt werden, soweit es dadurch zu keiner ├änderung der besoldungsrechtlichen Stellung kommt.

4.4.8. Der B├╝rgermeister/die B├╝rgermeisterin erm├Ąchtigt den Direktor/die Direktorin Vertr├Ąge laut Punkt 0.1. bis 0.4 des Anhangs zur Gemeinderatsgesch├Ąftsordnung abzuschlie├čen. Die Anweisungsbefugnis f├╝r Zahlungen richtet sich nach der jeweiligen Haushaltssatzung.

5.  Der Chefkurator/die Chefkuratorin und der Registrar/die Registrarin

5.1. Der Chefkurator/die Chefkuratorin ist der unmittelbare Mitarbeiter/die unmittelbare Mitarbeiterin des Direktors/der Direktorin im wissenschaftlich-k├╝nstlerischen Bereich sowie im Ausstellungs- und Sammlungswesen und hat den Direktor/die Direktorin nach dieser Ma├čgabe zu unterst├╝tzen.

5.2. Der Chefkurator/die Chefkuratorin ist f├╝r die Abwicklung des Leihwesens zust├Ąndig und wird dabei von einem Registrar/einer Registrarin unterst├╝tzt, der/die den Leihverkehr administriert und logistisch abwickelt.

6.  Verwaltung und Finanzen

6.1. Die Ernennung und Abberufung des Verwaltungsleiters/der Verwaltungsleiterin erfolgt auf Vorschlag des Direktors/der Direktorin durch den B├╝rgermeister/die B├╝rgermeisterin im Einvernehmen mit dem Kuratorium.

6.2. Der Verwaltungsleiter/die Verwaltungsleiterin hat f├╝r den ordnungsgem├Ą├čen organisatorischen Ablauf der Aufgaben des Museums, die technischen Belange und das Finanzwesen Sorge zu tragen. In seinen/ihren Aufgabenbereich fallen insbesondere:

6.2.1. das Finanz- und Rechnungswesen mit Jahresvoranschlag und Jahresabschluss, Finanzbuchhaltung, Abwicklung des Zahlungsverkehrs, Kassen und Beschaffungswesen, Kostenstellenrechnung, Verwaltung der Handelswaren inklusive Shops, F├╝hrung des Einrichtungsinventars sowie der Besucherstatistik unter Beachtung der Vorgaben des Kuratoriums bzw. der Finanzverwaltung des Magistrats

6.2.2. Standesf├╝hrung des Personals mit Organisation von Aufzeichnungen ├╝ber Urlaubsstunden sowie Dienstzeiten (Zeitausgleichstunden) aller Mitarbeiter/innen des Museums im Einvernehmen mit dem Personalamt des Magistrats

6.2.3. Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien

6.2.4. Instandhaltung der Geb├Ąude und R├Ąumlichkeiten des Museums samt erforderlicher technischer Ausstattung hinsichtlich Beleuchtung, Klimatisierung und Sicherheit sowie Ausstellungs- und Veranstaltungstechnik

6.2.5. Besucher- und Sicherheitsdienst mit Beaufsichtigung der ausgestellten Sammlungsobjekte und Leihgaben

6.2.6. Zentrale Dienste f├╝r Ausstellungsbau (Werkst├Ątten), Transporte und Lagerlogistik (Fahrdienst) sowie Geb├Ąudeservice (Hauswart).

7.  Sammlung und Wissenschaft

7.1. Am Museum sind derzeit folgende Sammlungen eingerichtet:

   1. Alltagskultur
   2. Angewandte Kunst
   3. Arch├Ąologie
   4. Architektur (Pl├Ąne und Modelle)
   5. Fotografie
   6. Gem├Ąlde
   7. Grafik
   8. Handschriften und Druckwerke
   9. M├╝nzen, Medaillen und Geldwertzeichen
 10. Musikinstrumente
 11. Skulptur und Plastik
 12. Spielzeug
 13. Volkskunde
 14. Historische Waffen

7.2. Die Einrichtung weiterer Sammlungen bedarf der Zustimmung des Kuratoriums.

8.  Die Sammlungsleiter/die Sammlungsleiterinnen

8.1. Die einzelnen Sammlungen werden von wissenschaftlichen Bediensteten nach dem vom Direktor/von der Direktorin aufgestellten Arbeitsplan und im Einvernehmen mit diesem/dieser und dem Chefkurator/der Chefkuratorin geleitet.

8.2. Der Sammlungsleiter/die Sammlungsleiterin hat insbesondere folgende Aufgaben:

8.2.1. Fachliche Betreuung, wissenschaftliche Bearbeitung, Inventarisierung (mittels

elektronischer Datenbank und digitaler Fotografie) und Publikation der Sammlungen sowie Bearbeitung von Leihanfragen

8.2.2. Der Sammlungsleiter/die Sammlungsleiterin hat sich in seinem/ihrem Bereich in geeigneter Weise zu vergewissern, dass die vorhandenen Best├Ąnde vollst├Ąndig und in ordnungsgem├Ą├čem Zustand bewahrt werden und die Klima- und Sicherheitsanlagen ordnungsgem├Ą├č funktionieren.

8.2.3. Notwendige konservatorische Ma├čnahmen und Restaurierungen hat der Sammlungsleiter/die Sammlungsleiterin nach Absprache mit dem Chefkurator/der Chefkuratorin im Wege der Restaurierwerkst├Ątte durchf├╝hren zu lassen. ├ťber Priorit├Ąten entscheidet der Direktor/die Direktorin.

8.2.4. Mitwirkung bei der Einrichtung der Schausammlung sowie bei den Sonderausstellungen und sonstigen Veranstaltungen

8.2.5. Vermittlungs- und volksbildnerische T├Ątigkeit

8.2.6. Wissenschaftliche Beratung der Orts- und Regionalmuseen im Land Salzburg

8.2.7. Beantwortung von fachspezifischen Anfragen und fachliche Beratung

8.2.8. Der/die f├╝r Arch├Ąologie zust├Ąndige Sammlungsleiter/in hat bei Durchf├╝hrung von Grabungen f├╝r die wissenschaftliche Sicherung und Auswertung der Grabungsergebnisse Sorge zu tragen.

8.3. Die Konferenz der Sammlungsleiter/Sammlungsleiterinnen entscheidet mit einfacher Mehrheit dar├╝ber, welche Depotbest├Ąnde infolge ihres geringen Wertes oder als Doppelst├╝cke, als Dauerleihgaben, Schenkungen oder durch Tausch abgegeben bzw. wegen ihres besonders schlechten bzw. nur mit unverh├Ąltnism├Ą├čig hohem Aufwand restaurierbaren Zustandes ausgeschieden werden k├Ânnen. Zuvor ist jedenfalls eine fachliche Stellungnahme des Leiters/der Leiterin des Zentralen Fachbereichs f├╝r Konservatorische Aufgaben und Restaurierung einzuholen. Auch externe Experten k├Ânnen beigezogen werden. Der gesamte Vorgang ist schriftlich zu dokumentieren. Von jeglicher Form der Ausscheidung ausgeschlossen sind gewidmete Schenkungen.

9.  Zentrale Fachbereiche

9.1. Am Museum sind derzeit folgende Zentrale Fachbereiche eingerichtet:

   1. Bibliothek und Archiv
   2. Verlag und digitale Produktionen
   3. Konservatorische Aufgaben und Restaurierung
   4. Vermittlung ("Museum und Publikum")

9.2. Die Schaffung weiterer Zentraler Fachbereiche bedarf der Genehmigung des Kuratoriums.

9.3. Die Zentralen Fachbereiche arbeiten ├╝bergreifend f├╝r alle Sammlungen und Standorte. ├ťber Priorit├Ąten entscheidet der Direktor/die Direktorin.

9.4. Die Bibliothek ist als Pr├Ąsenzbibliothek mit einem Lesesaal laut der vom Direktor/der Direktorin erlassenen Bibliotheksordnung f├╝r die ├ľffentlichkeit benutzbar. Handschriften, Archivalien und dergleichen sind nach Ma├čgabe der konservatorischen und rechtlichen Bedingungen der wissenschaftlichen Forschung zug├Ąnglich.

9.5. Dem Leiter/der Leiterin der Bibliothek obliegt die Durchf├╝hrung des Tauschverkehrs mit den Publikationen des Museums.

9.6. Der Verlag ist zust├Ąndig f├╝r:

9.6.1. die Gestaltung und Produktion von wissenschaftlichen und anderen Publikationen

9.6.2. die Herstellung von Werbe- und Informationsmaterialien f├╝r das Museum in Zusammenarbeit mit der Stabsstelle f├╝r ├ľffentlichkeitsarbeit und Marketing

9.6.3. die Anfertigung von digitalen Reproduktionen und Drucken f├╝r Zwecke des Museums bzw. die Ver├Ąu├čerung an Dritte.

9.7. Der zentrale Fachbereich f├╝r konservatorische Aufgaben und Restaurierung ist f├╝r die Erhaltungs-, Restaurierungs- und Konservierungsma├čnahmen aller Sammlungsobjekte zust├Ąndig und hat insbesondere folgende Aufgaben:

9.7.1. die regelm├Ą├čige Kontrolle der konservatorischen Bedingungen f├╝r alle Sammlungsobjekte und im Falle von M├Ąngeln Erstellung von entsprechenden Vorschl├Ąge zur Abhilfe an die Direktion

9.7.2. die Durchf├╝hrung der Restaurierung von Sammlungsobjekten auf Grund von Anforderungen durch die Sammlungsleiter/innen (siehe auch ┬ž 8.2.3) bzw. Vergabe von Restaurierungsarbeiten nach Ma├čgabe der einschl├Ągigen Vorschriften im Einvernehmen mit dem Verwaltungsleiters/der Verwaltungsleiterin

9.7.3. die Mitwirkung beim Leihverkehr hinsichtlich konservatorischer Bedingungen, Verpackung und Anfertigung von Zustandsprotokollen bzw. Pr├╝fung von zur├╝ckgestellten Leihgaben.

10.  Sitz des Museums und Standorte

10.1. Der Sitz des Museums ist die Stadt Salzburg mit der Anschrift Mozartplatz 1.

10.2. Das Museum verf├╝gt ├╝ber folgende Standorte (Stand Mai 2008):

   1. Neue Residenz | Mozartplatz 1 bzw. Kapitelgasse 5-7
   2. Panorama Museum | Residenzplatz 9
   3. Festungsmuseum | Festung Hohensalzburg
   4. Spielzeug Museum | B├╝rgerspitalgasse 2
   5. Historische Musikinstrumente | B├╝rgerspitalgasse 2
   6. Volkskunde Museum | Monatsschl├Âssl Hellbrunn
   7. Domgrabungsmuseum (Arch├Ąologie Museum) | Residenzplatz (Domb├Âgen)
   8. Studiengeb├Ąude Alpenstra├če | Alpenstra├če 75
   9. Ehem. K├╝hlhaus und Schleiferbogen | B├╝rgerspitalplatz
 10. Depot Kle├čheim | Keller Stadion

10.3. Der Direktor/die Direktorin ist berechtigt, nach Ma├čgabe der finanziellen Mittel des Voranschlags R├Ąumlichkeiten f├╝r Depot- und Lagerzwecke anzumieten.

11. Personalangelegenheiten

11.1. Die Mitarbeiter/die Mitarbeiterinnen des Museums sind Dienstnehmer der Stadtgemeinde Salzburg (als Rechtstr├Ąger des Museums) und werden vom Personalamt des Magistrats auf Vorschlag des Direktors/der Direktorin aufgenommen.

11.2. F├╝r diese Bediensteten sind die dienst- und besoldungsrechtlichen Bestimmungen, die Nebengeb├╝hrenordnung sowie die Bef├Ârderungsrichtlinien des Magistrats sinngem├Ą├č anzuwenden.

11.3. Die Durchf├╝hrung aller Personalma├čnahmen, insbesondere Begr├╝ndung und Beendigung von Dienstverh├Ąltnissen, Versetzungen, usw. erfolgt durch das Personalamt des Magistrates.

11.4. Dem Direktor/der Direktorin obliegt die Durchf├╝hrung folgender Dienstrechtsangelegenheiten:

11.4.1. Einteilung (datumsm├Ą├čige Festlegung) des Erholungsurlaubes, aus dienstlichen R├╝cksichten gebotene Ab├Ąnderungen der Urlaubseinteilung und die R├╝ckberufung vom Urlaub

11.4.2. Entscheidung ├╝ber Antr├Ąge auf Gew├Ąhrung von Sonderurlauben entsprechend den jeweils geltenden Regelungen im Magistrat. Die Erteilung solcher Sonderurlaube ist jedenfalls dem Personalamt des Magistrates zu melden.

11.4.3. Anordnung von Mehrdienstleistungen (├ťberstunden) und die Genehmigung von Dienstreisen der Bediensteten.

12.  Sonstige Angelegenheiten

12.1. In folgenden Angelegenheiten hat das Museum nachstehende Dienststellen des Magistrates bzw. Einrichtungen in Anspruch zu nehmen, wobei der mit diesen Ma├čnahmen verbundene finanzielle Aufwand zu Lasten des Museums geht:

12.1.1. SIG bzw. Magistratsabteilung 6: Bei der Betreuung, d. h. insbesondere beh├Ârdliche Bewilligungen, Investitionen, sonstige bauliche Ver├Ąnderungen usw. der dem Museumsbetrieb dienenden Geb├Ąude und R├Ąume, welche im Eigentum der SIG stehen

12.1.2. Magistratsabteilung 6: Bei der Betreuung aller maschinellen und elektrischen Anlagen

12.1.3. Magistratsabteilung 8: Bei der Durchf├╝hrung der Rechnungs- und Kassengesch├Ąfte. Bei Abschluss aller notwendigen Vertragsversicherungen, sowie der Bearbeitung aller Versicherungsf├Ąlle.

13.  Informationspflicht

13.1. Der Direktor/die Direktorin hat die Bediensteten ├╝ber wichtige Angelegenheiten und grunds├Ątzliche Entscheidungen regelm├Ą├čig zu informieren.

13.2. Jeder Bedienstete/jede Bedienstete hat seine/ihren direkten Vorgesetzten und den Direktor/die Direktorin ├╝ber wichtige Vorkommnisse umgehend zu informieren.

13.3. Diese Museumsordnung ist den Bediensteten des Museums nachweislich bekannt zu geben.

14.  Rechtsangelegenheiten

14.1. Der Direktor/die Direktorin hat in allen wichtigen Rechtsangelegenheiten die f├╝r Zivilrechtsangelegenheiten zust├Ąndige Stelle des Magistrates bzw. den vom Kuratorium bestellten Rechtsanwalt des Museums beizuziehen. Der mit diesen Ma├čnahmen verbundene finanzielle Aufwand geht zu Lasten des Museums.

15.  Inkrafttreten

15.1. Diese Museumsordnung tritt am 1. 11. 2008 in Kraft (Beschluss des Kuratoriums vom 23. 10. 2008).

15.2. Mit dem Inkrafttreten dieser Museumsordnung tritt die Museumsordnung vom 1. 1. 1986 au├čer Kraft.

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