29. SEPT. 2018 BIS 3. FEB. 2019

NEUE RESIDENZ | KUNSTHALLE
MOZARTPLATZ 1
5010 SALZBURG

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DI–SO 9–17 Uhr

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Stille Nacht 200 – Geschichte. Botschaft. Gegenwart.

Das Salzburg Museum „gratuliert“ dem Weihnachtlied mit einer Sonderausstellung. An Weihnachten 2018 feiert das Weihnachtslied „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ seinen 200. Geburtstag. Das Salzburg Museum hat zu diesem Jubiläum eine Ausstellung mit dem Titel „Stille Nacht 200 – Geschichte. Botschaft. Gegenwart.“ konzipiert. Wie ein roter Faden fĂĽhren die sechs Liedstrophen BesucherInnen durch die letzten 200 Jahre. Anhand historischer Tonaufnahmen, Installationen, Objekten, Dokumenten und zwei Autographen werden ganz unterschiedliche Zugänge geboten, um sich dem Lied, seinen Schöpfern und seiner Verbreitung zu nähern. 

Die Ausstellung findet von 29. September 2018 bis 3. Februar 2019 in der Kunsthalle im Salzburg Museum statt und ist Teil der Landesausstellung „200 Jahre Stille Nacht! Heilige Nacht!“. Die Stadt Salzburg ist einer von sieben Stille-Nacht-Orten im Bundesland Salzburg: Der Verfasser des ursprünglichen Gedichtes, der Geistliche Joseph Mohr, wurde in Salzburg geboren, er absolvierte hier Schulzeit und Studium und erhielt seine Priesterweihe. Das Salzburg Museum verknüpft in seiner Ausstellung unterschiedliche – übergeordnete – Erzählperspektiven und lädt seine BesucherInnen zu neuen Betrachtungsweisen ein: Texte in einfacher Sprache, Beiträge in Gebärdensprache und Braille-Schrift sind Teil der Erzählweise, die der Botschaft von „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ als verbindendes Friedenslied entsprechen. Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte werden in das übergeordnete Thema der Weihnacht eingebettet: Denn Joseph Mohr und Franz Xaver Gruber haben mit ihrem Lied Weihnachten in weiten Teilen der Welt auf immer verändert. #
Den End- und Höhepunkt der Ausstellung bildet der „Silent Room“, der – nach dem „laut sein“ – zum stillen Betrachten in intensiver Atmosphäre einlädt: Die beiden Autographen von Franz Xaver Gruber und Joseph Mohr entführen noch einmal in die Zeit der Liedentstehung und eröffnen den Blick auf ein einfaches Erbe zwei Männer mit nachhaltigen Folgen für die Menschheit.

Kuratoren: Univ.-Prof. Dr. Thomas Hochradner ( Universität Mozarteum Salzburg) und Hon.-Prof.Mag. Dr. Martin Hochleitner

Salzburg Museum