Die Spängler

Das MĂĽnzkabinett im "Goldpavillon" im Zentrum der Ausstellung
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20facher Dukat des Salzburger Erzbischofs Franz Anton von Harrach (1709-1727) mit seinem Porträt und einer Ansicht der Stadt
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Eine Salzburger BĂĽrgerfamilie

 

Im Mittelpunkt der Ausstellung über die Familie Spängler steht das Münzkabinett mit der Präsentation der schönsten Stücke der größten Sammlung mit Salzburger Goldmünzen des im Familienbesitz befindlichen, ältesten Bankhauses Österreichs.

  

Das MĂĽnzkabinett

Im „Münzkabinett“ werden Goldmünzen und -medaillen aller Salzburger Landesherren von Erzbischof Leonhard von Keutschach (1495–1519) bis Kurfürst Erzherzog Ferdinand (1803–1805) präsentiert. Diese Stücke veranschaulichen nicht nur die hohe Qualität der Münzprägung im Erzstift bzw. späteren Kurfürstentum Salzburg, sondern erzählen durch Porträts, Inschriften und Wappen auch von den Fürsten, unter denen sie geprägt wurden.
Die wichtigste Währungseinheit in Gold ist in Salzburg mit rund 3,5 g Gewicht der Dukat, während der etwas leichtere Goldgulden nur vereinzelt geprägt wird. Das Münzgold stammt großteils aus den zum Salzburger Herrschaftsgebiet gehörenden Hohen Tauern. Nur kleinere Goldmünzen dienen als Zahlungsmittel; größere Exemplare werden vom Landesherrn als Ehrengeschenke an verdiente Personen vergeben.

Schon Franz Josef Christian Spängler (1758–1819) unterhält im Rahmen seines Tuch- und Seidengeschäfts eine Sammlung Salzburger Münzen, die zwei Generationen später in die Bank eingebracht wird. Durch strukturierten Kauf, Verkauf und Tausch entwickelt sich die Sammlung bis zum heutigen Tag weiter. Das Bankhaus Spängler besitzt damit eine der bedeutendsten Sammlungen von Salzburger Goldmünzen. Anlässlich des 180-jährigen Bestehens der Bank werden daraus 100 der schönsten Stücke der Öffentlichkeit präsentiert.

 

>>> Familiengeschichte Spängler

>>> Ausstellungsräume

 

Salzburg Museum | Neue Residenz

Salzburg persönlich | 1. OG, Raum 1.09 und 1.10

31. Mai 2008 bis 21. März 2010

 

Kuratoren: Mag. Peter Husty, Erich Erker und Johann Seitlinger

  

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