Als Kapellknabe mit seiner Geige, 1905
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Maria Messner mit ihren Söhnen, rechts Joseph Messner, 1914
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E. Tony Angerer: Joseph Messner, 1931, √Ėl/Lw., Salzburg Museum, Inv.-Nr. 23/68
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Originalnoten der Festspielfanfare, 1936
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Joseph Messner und Eva Klemens in St. Jakob am Thurn
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An der Salzburger Domorgel
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Salzburger Festspiele 1937
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Grab auf dem Kommunalfriedhof
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Biografie Joseph Messner

 

 

27. Februar 1893
Geburt als zweiter Sohn des Bergarbeiters Jakob Gregor Messner und seiner Gattin Maria, geb. Speckbacher, in Schwaz in Tirol; zwei Br√ľder (Johannes und Jakob)
 

Ab 1898
Unterricht in Violine, Klavier, Orgel und Gesang
 

Ab 1905
Sängerknabe am Salzburger Kapellhaus
 

1909
Tod des Vaters
 

1913
Matura mit Auszeichnung am Collegium Borromäum. Aushilfsorganist am Salzburger Dom
 

1913-1917
Studium der Theologie in Salzburg und Innsbruck
 

7. Oktober 1916
Priesterweihe im Salzburger Dom
 

1917/18
Kooperator in (Bad) H√§ring in Tirol. Die Lieder op. 2 und 3 erscheinen unter dem Titel Sehnsucht und Erf√ľllung.
Eine Berufung zum königlich-sächsischen Hoforganisten in Dresden wird im Herbst 1918 infolge des politischen Umsturzes hinfällig, der König muss abdanken
 

1918/19
Studium an der Akademie der Tonkunst in M√ľnchen und kunstgeschichtliche Studien
 

Bis 1922
Lebt als freischaffender Komponist, Musikschriftsteller und Konzertorganist in M√ľnchen
 

1922
Einladung nach Berlin als Kompositionslehrer am Stern'schen Konservatorium. Ruf nach Salzburg durch F√ľrsterzbischof Dr. Rieder. Ernennung zum zweiten Domorganisten, aber im Stand und mit dem Gehalt eines Kooperators
 

1926
Nach dem Tod Franz Xaver Grubers Ernennung zum Domkapellmeister von Salzburg
 

1927
Auf Anregung Hugo von Hofmannsthals und Max Reinhardts erstes Domkonzert (Konzert geistlicher Musik) im Rahmen der Salzburger Festspiele
 

1929
Begegnung mit der Operettensängerin Eva Klemens.
Ein Angebot, das Amt des Kapellmeisters an der St. Hedwigs-Kathedrale in Berlin zu √ľbernehmen, wird vom Salzburger Erzbischof mit einer Gehaltszulage abgewehrt
 

1932
Ernennung zum Professor
 

1935
Ernennung zum Officier d'Académie des Beaux Arts, Paris
 

1936
√Ėsterreichischer Staatspreis f√ľr das Chorwerk "Die vier letzten Dinge". Seine Festspielfanfare f√ľr Rundfunk√ľbertragungen aus Salzburg gewinnt in einem Wettbewerb den ersten Preis. Mit Eva Klemens √úbersiedlung nach St. Jakob am Thurn in das eigene Haus
 

1939-1945
W√§hrend des Zweiten Weltkriegs eingeschr√§nkte k√ľnstlerische T√§tigkeit. Keine Domkonzerte mehr
 

16. Oktober 1944
Erlebt im Dom die Bombardierung und den Einsturz der Kuppel mit
 

1945
Organisiert das Mozarteum Orchester neu und ist ma√ügeblich am Zustandekommen der ersten Salzburger Festspiele nach dem Krieg beteiligt. Die Konzerte geistlicher Musik (Domkonzerte) finden ab nun in der Aula der Alten Universit√§t statt. Einrichtung und Leitung eines Seminars f√ľr Kirchenmusik am Mozarteum
 

1959
Wiederer√∂ffnung des renovierten Doms mit der Gro√üen Messe in E (Bombenmesse). Gesundheitliche Probleme √ľberschatten das letzte Lebensjahrzehnt
 

1960
Ernennung zum Ehrenb√ľrger seiner Geburtsstadt Schwaz
 

1963-1968
Hohe Auszeichnungen durch die Republik, das Land und die Stadt Salzburg, Ehrendoktorate der Universitäten Salzburg und Walla-Walla/Washington
 

1967
Dirigiert Mozarts Requiem als sein letztes Domkonzert bei den Salzburger Festspielen
 

21. Febr. 1969
Plötzlicher Tod durch Herzversagen
 

27. Febr. 1969
Beisetzung auf dem Kommunalfriedhof in Salzburg

 

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