Mehr Informationen zu Josef Mayburger

Josef Mayburger, Das Salzachtal gegen Hallein im Abendlicht, 1854, Ă–l/Lw., Salzburg Museum, Inv.-Nr. 1193/2008
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Josef Mayburger, Das Klausentor in Salzburg von der Stadtseite, 1860, Ă–l/Lw., Salzburg Museum, Inv.-Nr. 94/25
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Der Landschaftsmaler Josef Mayburger

Mayburgers künstlerische Entwicklung nahm von der gefühlsbetonten Naturschau der Romantik ihren Ausgang. Später machten sich die realistische Komponente sowie die Beschäftigung mit dem natürlichen Licht stärker bemerkbar. Dem entspricht der Übergang von einer glatten, eher zeichnerischen Malweise zu einer breiteren Pinseltechnik. Mayburger wurde allerdings nie ein Plein-air-Maler, sondern blieb einer harmonisierenden, kontemplativen Auffassung treu. Stimmungsmäßige Einfärbungen, vor allem das beliebte Abendglühen, setzte er immer wieder mit Nachdruck ein.
Unter dem Eindruck der Panoramamalerei bevorzugte Mayburger breit gelagerte, weiträumige Landschaftsprospekte. Entsprechend den Ansprüchen des prosperierenden Bürgertums wurden auch die Bildformate immer größer. Mit Vorliebe schilderte er die zu seiner Zeit noch unverbaute Umgebung seiner Heimatstadt. Nicht zuletzt aufgrund des hohen Alters, das er erreichte, galt er vielen Generationen als der Salzburger Maler schlechthin.

 

Der DenkmalschĂĽtzer Josef Mayburger

Mayburger war nicht nur das verehrte Oberhaupt der Salzburger Künstlerschaft, aufgrund seiner vielseitig interessierten Persönlichkeit und seiner scharfzüngigen Kämpfernatur gelang es ihm auch, sich in der Kommunalpolitik eine unüberhörbare Stimme zu verschaffen.
1862 wurde er – in einer sehr brisanten Phase der Stadtentwicklung – in den Gemeinderat gewählt und hat sich in dieser Position unschätzbare Verdienste für die Nachwelt erworben. Er verhinderte, dass so manches historische Monument – wie das Klausentor und die Monikapforte – der Neuerungssucht geopfert wurde. Auch dass die Regulierung der Salzach so schonungsvoll ausfiel, ist vor allem ihm zu verdanken. Weiters setzte er sich für die Erhaltung der damals vor dem Verfall stehenden berühmten Brunnenanlagen ein.
Bei alldem war Mayburger kein rückwärtsgewandter Fortschrittsverhinderer, sondern konnte sich auch für Neubauten wie die Festungsbahn oder den Mönchsbergaufzug begeistern.

 

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