Porträt Kaiser Napoleon Bonaparte, Gérard François Pascal Simon (1770–1837), 1805, Versailles, Châteaux de Versailles et de Trianon, Inv.Nr. MV5321.

Napoleon I. Kaiser der Franzosen

Salzburg als französische Provinz

* 15. August 1769 in Ajaccio (Korsika), † 5. Mai 1821 auf St. Helena

 

Der aus korsischem Kleinadel stammende Napoleon Bonaparte erhielt in Frankreich eine fundierte militärische Ausbildung. Er war Anhänger der Französischen Revolution und machte als Offizier rasch Karriere. Im März 1796 erhielt er den Oberbefehl ĂĽber die französische Armee in Italien. Durch einen Staatsstreich machte er sich als Erster Konsul faktisch zum Alleinherrscher.  1804 krönte er sich in der Kathedrale Notre Dame de Paris selbst zum Kaiser.

1805 eroberte Napoleon Wien, 1806/07 schlug er in mehreren Schlachten die preuĂźische Armee entscheidend, 1809 besiegten die Franzosen  gemeinsam mit den Bayern Ă–sterreich und schlugen die Aufstände in Tirol und Salzburg nieder. In Salzburg selbst hielt sich Napoleon nie auf. Im Frieden von Schönbrunn 1809 musste Ă–sterreich u. a. auf das bereits von den Franzosen besetzte Salzburg verzichten. 1810 ĂĽberlieĂź Napoleon das finanziell ausgepresste Salzburg König Max I. Joseph von Bayern.

Die Kriegserfolge Napoleons erhielten erst 1812 mit dem missglĂĽckten Russlandfeldzug einen entscheidenden RĂĽckschlag. VerbĂĽndete wie Bayern  wandten sich ab, und die Franzosen verloren 1813 die Völkerschlacht bei Leipzig. Napoleon wurde 1814 auf die Insel Elba verbannt, kehrte 1815 von dort nochmals zurĂĽck und wurde bei Waterloo endgĂĽltig besiegt. Er starb 1821 in der Verbannung auf der Insel St. Helena im SĂĽdatlantik.

 

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