Stillleben mit Obstschale und Zeitung, Farbradierung, 1982
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Aventin (Rom), Radierung und Aquatinta, 1993
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Rudolf Hradil (1925-2007)

Radierungen - Das Abenteuer des Strichs 

 

Rudolf Hradil geh√∂rt zu den bedeutendsten Salzburger K√ľnstlern des 20. Jahrhunderts. 1995 widmete ihm das Salzburg Museum eine Ausstellung seiner √Ėlbilder. Nun, vier Jahre nach seinem Tod, sind Hradils Radierungen zu sehen. In der Technik der Radierung hat er die ideale Umsetzungsm√∂glichkeit f√ľr sein Lieblingsthem, die leicht verfremdeten Stadtansichten gefunden, die er mit Hilfe labyrinthischer Liniengespinste in Szene setzte. Seine Witwe schenkte dem Salzburg Museum die √ľberwiegenden Teile seines Radierwerks und auch die dazugeh√∂rigen Druckplatten. In der Ausstellung kann der Arbeitsweg von der ersten Skizze √ľber die bearbeitete Druckplatte bis zum fertigen Blatt - dank der freundlichen Unterst√ľtzung durch Martin Gredler von der Grafischen Werkstatt im Traklhaus - nachvollzogen werden.
 
Bereits in seinem Elternhaus im  heutigen Salzburger Stadtteil Morzg kam Hradil mit bildender Kunst in Ber√ľhrung: Der Vater arbeitete als Zeichenlehrer, die Mutter studierte Malerei, Hradils Onkel Martin Knoll war Architekt. Von 1947 bis 1951 studierte Hradil bei Andersen, Boeckl und G√ľtersloh an der Akademie der bildenden K√ľnste in Wien und bei Anton Kolig in K√§rnten. Von 1951 bis 1952 nahm  er Unterricht bei Fernand L√©ger in Paris. 1959 bis 1960 besuchte er die Londoner Central School of Arts and Crafts. Darauf folgten lange Lehrjahre etwa  in New York, Berlin, Venedig oder  Rom. All diese St√§dte nahmen in seinem Schaffen als Maler, Zeichner, Aquarellist und Grafiker weiterhin eine zentrale Rolle ein.

  

Salzburg Museum | Säulenhalle

4. Febraur bis 5. Juni 2011

 

Ausstellungskurator: Dr. Nikolaus Schaffer 

 

>>> Biographie Rudolf Hradil

>>> Blicke in den Ausstellung

>>> http://www.hradil.co.at/

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