E. Tony Angerer, Entwurf zu einer Marionette ''Kasperl Larifari'', 1911/12 (?), Salzburger Marionettentheater
E. Tony Angerer, Entwurf zu einer Marionette ''Kasperl Larifari'', 1911/12 (?), Salzburger MarionettentheaterKlicken um Bild zu vergrĂ¶ĂŸern

Idee

  
Anton Aicher brachte vor seinen Freunden der exklusiven „KĂŒnstlergenossenschaft Gral“ im Hotel Bristol in Salzburg am 27. Februar 1913 Mozarts Singspiel „Bastien und Bastienne“ mit Marionetten zur AuffĂŒhrung.
Als Student in Wien hatte er das KĂŒnstlertum der Zeit und im Prater das Puppenspiel kennen gelernt und verwirklichte Jahrzehnte spĂ€ter seinen Lebenstraum: Er eröffnete nach seiner Pensionierung in Salzburg ein Marionettentheater.
Vor allem aber entwickelte Anton Aicher den Salzburger Kasperl. Vorlage dafĂŒr war der MĂŒnchner Kasperl von „Papa“ Josef Leonhard Schmid, der 1858 zusammen mit Franz Graf Pocci das MĂŒnchner Marionettentheater gegrĂŒndet hatte. In vielen Puppenspielen, etwa auch in der Begegnung mit der Figur des Doctor Faust, beweist sich Kasperls intuitive Kraft. Diese freche, feinsinnige Figur stellt auch eine Parallele zum Papageno der „Zauberflöte“ dar, der von Emanuel Schikaneder fĂŒr Mozart in der Tradition des Wiener Volkstheaters erschaffen worden war.

  

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