Werke von Jakob Gasteiger, Wolfgang Böhm, Georg Bernsteiner, Hermann Kremsmayer ...
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... Arthur Kostner (1988) ...
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... Jakob Gasteiger, Walter Brendel, Elisabeth Czihak, Richard Hirschbäck ...
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... Ernst Len, Wolfgang Seierl, Ferdinand Götz, Wolfgang Richter und Monika Fioreschy.
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Dynamisch – Intuitiv – Informell

Aus der Sammlung des Landes Salzburg II

 

Neue Residenz | Säulenhalle

Mozartplatz 1
Tel.: +43-662-620808-700
Fax: +43-662-620808-720
  

Ausstellungsdauer

29. Februar bis 22. Juni 2008

 

Ă–ffnungszeiten

29. Februar 2008 bis 6. Juni 2008
Dienstag bis Sonntag 9-17 Uhr, Donnerstag 9-20 Uhr
Vom 7. bis 22. Juni 2008 wegen der public-vewing-Zone am Mozart- und Residenzplatz
eingeschränkte Ă–ffnungszeiten: geöffnet Dienstag bis Sonntag von 9–13 Uhr

 

Nachdem sich die Malerei vom Gegenstand „verabschiedet" hatte, distanzierte sie sich in einem zweiten Schritt von einem verbindlichen formalen Konzept. Es wurde nicht mehr „abstrahiert", sondern eine autonome Bildform angestrebt, die sich von der Wahrnehmungswelt kategorisch absetzt. Ziel dieser „informellen" Kunst war es, das schöpferische Ich von jeglicher einengenden Bevormundung durch eine vorformulierte Bildsprache zu befreien. Eine bevorzugte Methode, die Intuition der unerwünschten Kontrolle des Bewusstseins zu entziehen, ist ein rasantes Arbeitstempo.

Lyrische Abstraktion, Tachismus, action painting und gestische Malerei waren verschiedene Schattierungen dieser Bewegung, die Ende der 1940er Jahre gleichzeitig von Paris und Amerika ihren Ausgang nahm. Theoretischer Schrittmacher war Michel Tapié, zu dessen Schützlingen der Salzburger Maler Lucas Suppin gehörte. Nach Diktatur und Krieg ging ein starker Impuls von dieser Richtung aus, deren Blütezeit bis in die sechziger Jahre anhielt.

Als Aufforderung, sich der eigenen Kreativität anzuvertrauen und nicht ausgetretenen Spuren zu folgen, beinhaltet das Schlagwort „Informell" (meist französisch geschrieben "Informel") eine zeitlos aktuelle Botschaft. In diesem erweiterten Sinn sind auch in der jüngeren Kunst immer wieder informelle Anklänge zu beobachten – überall dort, wo der Künstler einer Verfestigung oder Eindeutigkeit bewusst entgegenarbeitet und eine sehr persönliche Sprache sprechen will.

 

Ausgestellt sind Werke von:

Herwig Bayerl

Georg Bernsteiner

Erwin Bohatsch

Wolfgang Böhm

Walter Brendel

Elisabeth Czihak

Monika Fioreschy

Jakob Gasteiger

Ferdinand Götz

Richard Hirschbäck

Markus Kircher

Arthur Kostner

Hermann Kremsmayer

Ernst Len

David Moises

Drago J. Prelog

M. E. Prigge

Wolfgang Richter

Wolfgang Seierl

Franto-Andreas Uhl

Zhou Brothers

 

Ausstellungskuratoren: Dr. Dietgard Grimmer und Dr. Nikolaus Schaffer

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