Franz Barbarini (1804–1873), Ansicht von Hallein mit den Barmsteinen, um 1850, Öl auf Leinwand, Salzburg Museum
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Porträt eines außergewöhnlich dicken Mannes aus Hallein, 1708, Öl auf Leinwand, Salzburg Museum
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Strandbad Hallein, um 1935, Cosy-Verlag Salzburg
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Typisch Hallein!

Aus den Sammlungen des Salzburg Museum

  

Die erste Sonderausstellung, die das Salzburg Museum im Erdgeschoß des Keltenmuseum zeigt, wurde im Rahmen der Halleiner Stadtfestwoche Mitte Juni eröffnet.

Das Salzburg Museum besitzt zahlreiche Objekte in allen seinen Sammlungen, die in enger Verbindung mit Hallein stehen. Aufgrund der historischen Situation – in Hallein gab es im 19. Jahrhundert und lange Zeit auch im 20. Jahrhundert kein Museum – gelangten zahlreiche Kunstschätze in das damalige „Städtische Museum Carolino Augusteum“.

Die Bandbreite der Objekte reicht von archäologischen Funden aus dem Salzbergbau auf dem DĂĽrrnberg ĂĽber mittelalterliche Kunstwerke bis hin zu zahlreichen Ansichten von Hallein und dem Tennengau aus dem 16. bis zum 20. Jahrhundert. Porträts Halleiner BĂĽrger, kunstgewerbliche Objekte wie die Zinnerzeugnisse der Halleiner Familie Peretti, Musikinstrumente, Spielzeug, eine volkskundliche Krippe, MĂĽnzen, Skulpturen oder Grabsteine Halleiner BĂĽrgermeister, Werke Halleiner KĂĽnstler wie der Malerfamilie Josef und Anton Eggl, von Bernhard Prähauser oder Jakob Adlhart sind zu sehen. Rund 100 Objekte, darunter auch das „Stille-Nacht-Autograph“ von Joseph Mohr (um 1824), geben Einblick in diese Vielfalt an Kostbarkeiten und einen Ausblick auf die zukĂĽnftigen Kooperationen und Sonderausstellungen.  

Das Salzburg Museum verwahrt – in seiner Doppelfunktion als Stadt- und Landesmuseum – in allen seinen Sammlungen zahlreiche Objekte, die in Verbindung mit Hallein und dem Tennengau stehen. Aufgrund der historischen Situation – in Hallein gab es lange Zeit kein eigenes Museum – gelangten zahlreiche Kunstschätze in das damalige „Städtische Museum Carolino Augusteum“, das heutige Salzburg Museum. Aus diesem Grund entstand nach der Ăśbernahme der BetriebsfĂĽhrung des Keltenmuseum Hallein die Idee, die Gemeinsamkeiten der beiden Institutionen hervorzuheben – insofern, als das Salzburg Museum aufgrund seiner Sammlungsobjekte auch ein Ort der Bewahrung der Halleiner Geschichte ist. 

Aber was ist nun typisch für Hallein? Welcher Platz, welche Begebenheit, welche Persönlichkeit oder welcher Künstler kommen einem in den Sinn, wenn man an Hallein denkt? Antworten auf diese Fragen versucht die Sonderausstellung „Typisch Hallein!“ mit mehr als 130 Objekten aus den Sammlungen des Salzburg Museum zu geben, die allesamt einen Bezug zu Hallein haben. Dabei reicht die Bandbreite von archäologischen Funden über mittelalterliche Kunstwerke und Ansichten von Hallein und dem Tennengau (16.–20. Jh.) bis hin zum weltberühmten „Stille-Nacht-Autographen“ von Joseph Mohr (um 1824). Ebenso zu sehen sind Porträts von Halleiner Bürgern, kunstgewerbliche Objekte wie die Zinnerzeugnisse der Halleiner Familie Peretti, Musikinstrumente, Spielzeug, eine volkskundliche Krippe, Skulpturen oder Werke von Halleiner Künstlern wie der Malerfamilie Eggl, Bernhard Prähauser oder Jakob Adlhart. Und natürlich fehlen die Barmsteine, der Salzträger und die Zeiserlfanger nicht – also alles einfach „typisch Hallein“!

Im Rahmen der Ausstellungsvorbereitung wurden aber auch die HalleinerInnen befragt, was denn für sie „typisch Hallein“ sei. Die kreativsten, spannendsten, lustigsten und interessantesten Aussagen, Ideen und Arbeiten werden im Rahmen der Sonderausstellung präsentiert. Die Ausstellung gibt also auf der einen Seite einen Einblick in die „Halleiner Sammlungsvielfalt“ des Salzburg Museum und auf der anderen Seite einen Ausblick auf mögliche zukünftige Kooperationen und kommende Ausstellungsprojekte.

 

Keltenmuseum Hallein

23. Juni bis 7. Oktober 2012

  

>>> Veranstaltungen zur Sonderausstellung

 

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