Die Ausstellung „Mit Geschichte spielen“ beleuchtet die Vergangenheit von Spielzeug und Spielen für BesucherInnen aus unterschiedlichen Generationen. Wie wird Vergangenheit in Spielen bzw. Spielzeug ab der Nachkriegszeit dargestellt? Welche Bezüge können zu Objekten und Quellen aus der Vergangenheit, aber auch zu wissenschaftlichen Erkenntnissen hergestellt werden, um den Einfluss von Spielen bzw. Spielzeug auf die Vorstellung von Vergangenheit der verschiedenen Generationen aufzuzeigen? Spielzeuge spiegeln gesellschaftliche Vorstellungen von vergangenen Zeiten, die an Kinder weitergegeben werden. In den meisten Kinderzimmern tummeln sich seit der Nachkriegszeit Ritter, Prinzessinnen, Piraten, „Indianer*“, Dinosaurier, Musketiere, Römer und vieles mehr, das – in ganz unterschiedlichen Formen und Erzählgattungen eingebettet – die Vergangenheit auf eine ganz bestimmte Art interpretiert und vorführt.
*Fremdbezeichnung für über 1.000 verschiedene, heute anerkannte Bevölkerungsgruppen Nordamerikas. Der Begriff wurde von denselben Menschen etabliert, die auf grausame Weise bisherige Siedler*innen verdrängten.
Blick in die Ausstellung
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