ArchÀologie?!
Spurensuche in der Gegenwart

  


Aus der Serie „Studien“: Glyptothek MĂŒnchen, Ulrike Lienbacher (*1963), 2011, Pigmentdruck auf Fine Art Fotopapier, Eigentum der KĂŒnstlerin
Aus der Serie „Studien“: Glyptothek MĂŒnchen, Ulrike Lienbacher (*1963), 2011, Pigmentdruck auf Fine Art Fotopapier, Eigentum der KĂŒnstlerinKlicken um Bild zu vergrĂ¶ĂŸern

  

Die Ausstellung „ArchĂ€ologie?!“ ist eng mit der Geschichte, den Sammlungen und der Gegenwart des Salzburg Museum verbunden. Im Sinne der umfassenden Sammlungen bearbeitet das Gesamtprojekt Schnittstellen zwischen verschiedenen Epochen der Kunstgeschichte und der Antike.

Der Begriff „ArchĂ€ologie“ ist im Rahmen der Ausstellung auf mehreren Ebenen zu verstehen: Durch Exponate aus der ArchĂ€ologischen Sammlung veranschaulicht er die Altertumswissenschaft, die die Vergangenheit erforscht, Grabungen durchfĂŒhrt, Funde auswertet, dokumentiert und museal bewahrt.

Ebenso steht der Begriff „ArchĂ€ologie“ fĂŒr den Bezug der Kunst auf ihre eigene Vergangenheit. Die historischen Beispiele und die GipsabgĂŒsse griechischer Statuen vermitteln ausgewĂ€hlte Traditionslinien einer Bezugnahme auf die Antike und belegen, dass Kunst immer auch eine „Kunst ĂŒber Kunst“ gewesen ist.

Schließlich fĂŒhrt die Ausstellung insgesamt vierzehn Arbeiten der letzten vier Jahrzehnte zusammen. Jedes dieser Werke ist in spezifischer Weise auf die Antike bezogen.

So thematisiert „ArchĂ€ologie?!“ insgesamt, warum sich KĂŒnstlerInnen mit der Antike beschĂ€ftigen und welcher Bogen sich bei dieser Fragestellung ĂŒber Jahrhunderte bis zur Gegenwart spannen lĂ€sst.

  

Salzburg Museum | Neue Residenz | Kunsthalle

19. Oktober 2013 bis 8. Juni 2014

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