Aufgrund der Neugestaltung des Orangeriegartens erfolgt der Zugang zum Museum bis voraussichtlich Ende November über den Seiteneingang im Mirabellgarten (siehe Foto).
Vielen Dank für Ihr Verständnis!
Über das Museum
Orangerie Salzburg – Panorama | UNESCO-Welterbe
Die Orangerie Salzburg lädt im Mirabellgarten und damit an einem der schönsten Orte Salzburgs zu einer besonderen Begegnung mit dem UNESCO-Welterbe ein. Ausgehend vom berühmten Salzburg-Panorama von Johann Michael Sattler informieren Kurzfilme, Medieninstallationen des Ars Electronica Futurelab und Wechselausstellungen über die Geschichte und die Gegenwart Salzburgs als UNESCO-Welterbe. Die neu gestaltete Orangerie bietet Raum für diese Auseinandersetzung – mehr über ihre Entstehung und das Bauprojekt erfahren Sie hier.
Die Orangerie Salzburg ist der ideale Ausgangspunkt, um die historische Altstadt zu entdecken und sie als einzigartige Kulturstätte und Erbe der Menschheit zu erleben.
Impressionen aus der Orangerie Salzburg
Besuch planen
Alles, was Sie vor dem Besuch des Museums wissen müssen.
Öffentliche Führungen Entdecken Sie das Museum im Rahmen unserer regelmäßig stattfindenden öffentlichen Führungen.
Private Führungen Sie möchten das Museum individuell mit Ihrer eigenen Gruppe entdecken? Buchen Sie eine private Führung durch die Orangerie Salzburg. Ausgehend vom berühmten Salzburg-Panorama von Johann Michael Sattler vermittelt die Führung Wissenswertes zur Geschichte und Gegenwart der Stadt. Filme, Medieninstallationen und Ausstellungen machen Salzburgs einzigartiges Erbe lebendig und wecken Neugier auf die historische Altstadt.
Dauer: 40 Minuten Alter: ab 6 Jahren Kosten: 65 Euro Führungspauschale (max. 20 Personen) zzgl. Museumseintritt
Für alle Besucher*innen steht ein Smartphone-Guide zur Verfügung der die Inhalte des Museums zusätzlich auditiv erfahrbar macht und mit Audiobeiträgen auch blinden und sehbeeinträchtigten Menschen eine barrierefreie Navigation durch das Museum ermöglicht.
Wenn Sie Unterstützung bei der Aktivierung vor Ort benötigen, helfen Ihnen die Mitarbeiter*innen des Museums gerne dabei.
Im Salzburg Museum ist Inklusion ein wichtiger Teil unserer Arbeit. Wir möchten allen Menschen einen möglichst selbstständigen, angenehmen und bereichernden Museumsbesuch ermöglichen.
Mobilität
Das gesamte Museum ist barrierefrei zugänglich.
Eine detaillierte Beschreibung der barrierefreien Anreise finden Sie hier.
Barrierefreie Toiletten befinden sich im Untergeschoss.
Für das Salzburg Panorama von Johann Michael Sattler steht ein Plateau-Lift zur Verfügung, der einen barrierefreien Zugang ermöglicht.Hinweis:Die Plattform des Lifts hat die Maße 90 cm Tiefe und 80 cm Breite. Bei Fragen zur Zugänglichkeit oder wenn Sie vor Ihrem Besuch klären möchten, ob der Lift für Ihre individuellen Anforderungen geeignet ist, wenden Sie sich gerne vorab an inklusion@salzburgmuseum.at.
Sehen
Vom Eingang bis zum Informationspult führt ein taktiles Leitsystem.
Taktile Orientierungspläne der einzelnen Stockwerke finden Sie am Kassen- bzw. Informationspult.
Stiegen und wichtige Orientierungspunkte sind mit taktilen und kontrastreichen Bodenmarkierungen gekennzeichnet.
An allen Medienstationen befinden sich links unten ein QR-Code sowie ein NFC-Tag. Damit kann ein Smartphone-Guide auf dem eigenen Mobiltelefon geöffnet werden, der für blinde und sehbehinderte Menschen geeignet ist.
Im ersten Obergeschoss befindet sich ein taktiles Stadtmodell, das die zum UNESCO-Welterbe gehörenden Bereiche Salzburgs begreifbar macht.
Für das große Salzburger Rundgemälde steht ein Audioguide zur Verfügung.
Hören
Für ausgewählte Inhalte stehen Videos in Österreichischer Gebärdensprache (ÖGS) zur Verfügung.
Ergänzend bieten wir verständlich aufbereitete Texte in Einfacher Sprache an.
Verstehen
Die Texte an allen Medienstationen sind auch in Einfacher Sprache verfügbar. Diese kann direkt an der jeweiligen Station über die Funktion „Leichte Sprache“ aktiviert werden.
Digitaler Guide
Für alle Besucher*innen steht ein Smartphone-Guide zur Verfügung der die Inhalte des Museums zusätzlich auditiv erfahrbar macht und mit Audiobeiträgen auch blinden und sehbeeinträchtigten Menschen eine barrierefreie Navigation durch das Museum ermöglicht.
Sie können den Smartphone-Guide vor Ort wie folgt starten:
Scannen Sie den rechteckigen taktilen QR-Code auf dem taktilen Orientierungsplan bei der Kassa (ein taktiles Bodenleitsystem führt vom Eingang dorthin)
Scannen Sie den rechteckigen taktilen QR-Code oder den runden taktilen NFC-Tag links unten an den Medienstationen
Wenn Sie Unterstützung bei der Aktivierung vor Ort benötigen, helfen Ihnen die Mitarbeiter*innen des Museums gerne dabei.
Es finden außerdem regelmäßig Vermittlungen in Einfacher Sprache, in Gebärdensprache oder für blinde und sehbeeinträchtigte Menschen statt.
Wenn Sie eine Vermittlung zu einem individuellen Zeitpunkt wünschen, schreiben Sie bitte an inklusion@salzburgmuseum.at.
Feedback
Barrierefreiheit ist ein fortlaufender Prozess. Wir freuen uns über Ihre Fragen, Rückmeldungen, Wünsche und Anregungen, damit wir unsere Angebote kontinuierlich verbessern können. Gerne unterstützen wir Sie auch bei der Planung Ihres Besuchs. Kontaktieren Sie uns unter inklusion@salzburgmuseum.at.
Das Sattler-Panorama
Herrliche Aussichten
Die große Attraktion der Orangerie Salzburg ist das berühmten Salzburg-Panorama von Johann Michael Sattler. Das historische Rundgemälde entstand in den 1820er-Jahren und zeigt in faszinierender Weise wie Salzburg und seine Umgebung damals ausgesehen haben. Das Panorama vermittelt auf einen Blick sowohl den Gegenstand als auch die Begründung für den Status von Salzburg als UNESCO-Welterbe – u.a. als einzigartiges, authentisches und unversehrtes Beispiel eines europäischen kirchlichen Stadtstaates; oder den hohen Bestand an qualitätsvollsten Bauten, die vom Spätmittelalter bis in das 20. Jahrhundert reichen. Mit der Neuaufstellung des Rundgemäldes in der Orangerie Salzburg ist das Panorama erstmals barrierefreie erlebbar.
Ein Bild, so weit das Auge reicht: Johann Michael Sattler stellt auf dem 1825 bis 1829 gemalten Rundgemälde die Stadt Salzburg und ihr Umland dar. Er wählte dafür einen sonnigen Herbstnachmittag um 16 Uhr, wie alle Turm- und Sonnenuhren zeigen. Der Anblick ist uns heute noch scheinbar vertraut, aber bei näherem Hinsehen hat sich doch einiges verändert.
Die Darstellung zeichnet sich durch topografische Genauigkeit, vor allem im Bereich des bebauten Gebietes der Stadt, aus. Alle Fensterachsen, Kamine und Dachformen der Gebäude stimmen genau. Bei eingehender Betrachtung entdeckt man auch eine Vielzahl von Menschen unterschiedlichster Stände und Berufe, bei allerlei Tätigkeiten. Nur die Landschaft oberhalb der Türöffnung ist fiktiv, diese hat Sattler erfunden, denn sonst hätte ja im Bereich der Tür (die später etwas vergrößert wurde) ein Teil der Stadt (im Bereich Nonntal) gefehlt.