Am 30. April 1938 fand am Salzburger Residenzplatz eine Bücherverbrennung statt. Diese nationalsozialistische Inszenierung war eine der wenigen dieser Art im ehemaligen Österreich. Lediglich in Thalgau und in Kärnten gab es ebensolche. Doch nur über die Salzburger Bücherverbrennungen wurde in der „New York Times“ berichtet.
Anlässlich der 80. Wiederkehr dieses Ereignisses wird die Stadt Salzburg ein Mahnmal errichten. Das Salzburg Museum wird, in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Salzburg, die historischen Hintergründe beleuchten. Dazu werden im Innenhof der Neuen Residenz von 30. April bis 8. Juli 2018 Texte über die Berliner und Salzburger Bücherverbrennung informieren. Die Universitätsbibliothek wird vom 9. April bis zum 25. Mai 2018 in den Fenstern der Hauptbibliothek in der Hofstallgasse eine Ausstellung zu diesem Thema präsentieren.