Der 1896 in Norddeutschland geborene Max Peiffer Watenphul verbrachte neben seinen Wohnsitzen in Venedig (ab 1946) und Rom (ab 1958) immer wieder längere Aufenthalte in der Stadt Salzburg. Ab 1943 unterrichtete er dort an der Kunstgewerbechule und ab 1963 als Nachfolger von Oskar Kokoschka (1886–1980) an der Schule des Sehens (heute internationale Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg). In diesem Jahr fand auch seine erste Einzelausstellung in der Galerie Welz statt, der er zeitlebens verbunden bleibt. Während dieser Jahre sind zahlreiche Ansichten der Stadt Salzburg entstanden.
Das Salzburg Museum verwahrte schon bislang mit sechs Gemälden und 33 Grafiken eine umfangreiche Sammlung an Werken Peiffer Watenphuls. Dieser Bestand wird nun durch eine äußerst großzügige Zuwendung der Nachkommen des Künstlers an das Museum erweitert. So hat sich die heute in Italien lebende Familie Pasqualucci entschlossen, acht bedeutende Ölgemälde mit Salzburg Motiven an das Salzburg Museum zu schenken. In Verbindung mit einem weiteren Ankauf durch den Salzburger Museumsverein ist das Werk Max Peiffer Watenphuls künftig in besonderer Weise mit der ältesten und umfangreichsten Sammlungseinrichtung zur Kunst Salzburgs verbunden.